Umsatz steigt auf 1,7 Milliarden Euro
Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber kann auf ein positives Geschäftsjahr 2011/12 zurückblicken. Das börsennotierte Unternehmen steigerte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent auf 1.699,7 Millionen Euro.
Auch der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte deutlich gesteigert werden. Dieser legte um 9,1 Prozent auf 795,5 Millionen Euro zu, was ein Netto-Ergebnis von 159,4 Millionen Euro zur Folge hat. In den zwölf Monaten zum 31. März 2012 konnte der Kabelnetzbetreiber seine Netto-Finanzverbindlichkeiten somit um 57,1 Mio. Euro auf 2.690,0 Mio. Euro reduzieren.
Hohe Nachfrage nach Premium-Abonnements
Kabel Deutschland profitiert besonders von der hohen Nachfrage nach Premium TV- und Breitbandprodukten. Die Gesamtzahl der Abonnements stieg zum 31. März 2012 gegenüber dem Vorjahr um 750 Tausend auf über 13,4 Millionen (Vorjahr 12,7 Millionen, plus 5,9 Prozent).
Zahl der Endkunden gesunken
Die Zahl der Endkunden ist allerdings von 7,540 auf 7,536 Millionen leicht zurückgegangen. Der Rückgang bei der Gesamtkundenzahl ist laut Kabel Deutschland auf die gesunkene Anzahl indirekter Kabelanschlusskunden zurückzuführen, die über andere Netzbetreiber mit dem Signal von Kabel Deutschland versorgt werden. Da die indirekten Kunden aber einen vergleichsweise niedrigen monatlichen Umsatz pro Kunden aufweisen, wirkt sich diese Entwicklung nur geringfügig auf Umsatz und Ergebnis aus.