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Kabel Wissen von A bis Z
A
Analog
In der Übertragungstechnik stellt ein Analogsignal ein technisches Signal dar, das weder zeit- noch wertdiskret ist. Im Gegensatz zu digitalen Signalen wird ein Analogsignal also direkt übertragen.
B
Bandbreite
Siehe Datenrate.Bit/Byte
Ein Bit (1 b) ist die Maßeinheit für die Datenmenge bei der digitalen Speicherung von Daten. Ein Bit kann zwei Zustände annehmen, welche zumeist als Null und Eins bezeichnet werden. 8 Bit werden üblicherweise als 1 Byte (1 B = 8 b) zusammengefasst. Festplattenkapazitäten (und somit auch die Dateigröße von Audio-, Videodateien, etc.) werden in der Regel in Byte angegeben, Übertragungsraten hingegen zumeist in Bit. Noch komplizierter wird es mit den Vielfachen von Bits und Bytes. So werden in der Datenübertragungstechnik zumeist die Mengenangaben Kilobit pro Sekunde (kbit/s bzw. kbps) und Megabit pro Sekunde (Mbit/s bzw. Mbps) angegeben, Festplattenkapazitäten und Dateigrößen hingegen zumeist in Megabyte (MByte bzw. MB) und Gigabyte (GByte bzw. GB). Dabei wird in der Datenberechnung in der Regel in Zehner-Potenzen gerechnet, den so genannten SI-Präfixen. Somit entspricht eine DSL-Leitung mit 16 Mbit einer maximalen Übertragung von 16.000 Bit pro Sekunde. Bei Speichergrößen wird hingegen in Zweierpotenzen gerechnet, also Binärpräfixen. Hier ist die korrekte Bezeichnung der Vielfachen der kleinsten Einheit zwar Kibibit (Kibit) oder Mebibit (Mibit) statt der üblicherweise verwendeten Kilobit und Megabit, diese hat sich jedoch nie durchgesetzt. Das heißt 1 KB (oder korrekt 1 KiB) entspricht 1.024 Byte, 1 MB (korrekt 1 MiB) 1.024 KB usw.. Diese Komplexität führt oft zu Verwirrung, auch seitens der Anbieter. So wird bei einem Anbieter die Datenübertragungsrate eines einfachen DSL-Anschlusses mit 1 kbps angegeben, beim nächsten mit 1.000 Bit und beim übernächsten mit 1.024 Bit. Gemeint ist jeweils dasselbe, man darf sich davon also nicht verwirren lassen. Zumal diese maximale Übertragungsrate in der Regel ohnehin nicht erreicht wird, denn hier spielen noch viele weitere Faktoren wie zum Beispiel die Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle eine Rolle.Breitband-Internet
Sammelbegriff für schnelle Internet-Zugänge, zum Beispiel DSL oder über Kabel.
C
Codec
Verfahren, das Daten oder Signale digital kodiert und dekodiert. Zu den bekanntesten Codecs gehören zum Beispiel MP3, AAC, Windows Media Audio (WMA) und Video (WMV), Xvid und DivX.
D
Datenrate (auch: Datenübertragungsrate, Datentransferrate)
Menge an digitalen Daten, die innerhalb einer Zeiteinheit übertragen wird. Umgangssprachlich häufig auch als Bandbreite bezeichnet. Da das Verhältnis von Datenmenge zu Zeit typischerweise in Bit pro Sekunde gemessen wird, fällt in diesem Zusammenhang häufig auch der Begriff Bitrate. Für weitere Informationen zur Menge an maximal übertragenen Bits pro Sekunde siehe Bit/Byte.Digital
Digitale Signale sind zeit- und wertdiskrete Signale. Das heißt, sie bestehen im Gegensatz zum analogen Signal aus getrennten Teilen, welche durch Abtastung des Originalsignals und Zuordnung von logischen Werten entstehen. Digitale Signale sind in der Regel binär, also aus einer Abfolge von zwei verschiedenen Werten (in der Regel 0 und 1) bestehend.DSL
Digital Subscriber Line: Reihe von Übertragungsstandards, bei der Daten mit hohen Übertragungsraten über Kupferleitungen gesendet und empfangen werden können.
F
Flatrate (Kurzform: Flat)
Pauschaltarif; In der Regel bezeichnet der Begriff Flatrate die Möglichkeit, für einen festen monatlichen Geldbetrag den angebotenen Dienst (z.B. Internet oder Mobilfunk) unbegrenzt nutzen zu können.
G
Glasfaserkabel
Lichtwellenleiter oder Lichtleitkabel zur Übertragung optischer Signale. Glasfaserkabel sind besonders geeignet zur Übertragung über weite Strecken mit hoher Bandbreite.
H
HSDPA/HSUPA
High Speed Downlink Packet Access, bzw. High Speed Uplink Packet Access; Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS.
K
Kabel
Der Begriff Kabel bezeichnet „eine ummantelte elektrische Leitung“ (Quelle: Wikipedia). Umgangssprachlich wird er aber auch häufig für das Kabelfernsehen verwendet. Zudem ist er auch eine Kurzform für das Kabelmodem, also das Gerät, über das Daten über das Fernseh-Kabelnetz übertragen werden. Neben digitalen Fernsehsignalen sind dabei auch andere Datenpakete möglich. Somit ist auch die Realisierung von Breitband-Internetzugängen über den Kabelanschluss („das Kabel“) möglich.
M
Mobiles Internet
Die Möglichkeit das Internet auf einem mobilen Gerät (üblicherweise einem Handy, Smartphone oder mittels UMTS-Sticks) zugänglich zu machen bezeichnet man als mobiles Internet. Durch schnelle Datenübertragungsstandards wie UMTS und darauf aufbauend HSDPA und HSUPA gewinnt das mobile Internet immer mehr an Relevanz.Modem
Wandelt digitale Daten in analoge um und umgekehrt. Ein Modem ist zum Beispiel notwendig um Daten über eine Telefonleitung für (analoge) Spachsignale zu übertragen.
R
Receiver
Ein Reciever ist prinzipiell ein Empfangsgerät und kann als Kurzform etwa für einen Satellitenreceiver zum Empfang von Sat-TV oder einen Digitalreceiver zur Dekodierung digital übertragener Fernsehsignale stehen.Router
Gerät zur optimalen Weiterleitung von Datenpaketen und zur Verbindung von einzelnen Netzwerkabschnitten. Wird zumeist als „Rauter“ ausgesprochen.
U
UMTS
Universal Mobile Telecommunications System; Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G).
W